Riesenkrabbe Aigner (Schwarzkopf Polyp 1979)

Riesenkrabbe Aigner (Schwarzkopf Polyp 1979)
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Riesenkrabbe Aigner

Hersteller: Schwarzkopf
1. Monster III der ausgeliefert wurde (1979)
Spielzeit: 1979 – 1996
anschließend ging das Geschäft an Schausteller Klinge, bis 1996
50 Personen -> 25 Gondeln, entspricht ca. 1500 Personen/Std.​

Riesenkrabbe Aigner
1979-1992 Aigner
1993-1996 Klinge
Ins Ausland verkauft​

 

Der Name „Die Krake“ kommt seit den frühen 1980er Jahren zum Einsatz (vorher lautete der Name: „Uhses Monster“).In der Winterpause 2000/2001 fand ein umfangreicher Umbau statt: Es wurde moderne Airbrush-Technik für die Dekoration verwendet, die Soundanlage durch Digitaltechnik verbessert, die Steuerung von herkömmlicher relaisgesteuerter Technik auf Elektronik umgestellt, sowie der Antrieb verbessert. Die Krake läuft inzwischen vollelektronisch.

Ein weiterer Umbau folgte im Jahr 2006, bei dem die Anzahl der Gondelträger von je fünf pro Gondelkreuz (wie beim Monster III üblich) auf nur noch vier Gondelträger reduziert wurde. Somit bietet die Krake Platz für bis zu 40 Personen gleichzeitig.

Nachdem der Mittelbau der Krake im Jahr 2008 bei einem Verkehrsunfall beschädigt wurde, erneuerte man die Lackierung und nutzte die Gelegenheit, die herkömmlichen Glühlampen durch LED-Technik zu ersetzen.Der Anschlusswert der Krake liegt daher aufgrund der stromsparenderen Lichttechnik etwas unterhalb des oben genannten Anschlusswerts. Außerdem wurden die schwer beschädigten Kappen durch normale ersetzt, da die original Schwarzkopfkappen nicht mehr erhältlich sind. Während der Renovierungsarbeiten wurde die Krake auf vielen Jahrmärkten durch andere Monster wie Big Monster ersetzt.

Die Firma Uhse war mit ihrer Krake regelmäßig Schausteller auf verschiedenen Volksfesten, unter anderem dem Bremer Freimarkt oder dem Oldenburger Kramermarkt. Krake ist nun im Besitz der Fa. Markmann aus Bonn.

Das erste Modell dieses Fahrgeschäfts trug den Namen Polyp. Es wurde 1962 von der Firma Klaus gebaut und verfügte über deutlich weniger Bewegungsrichtungen als heutige Varianten dieses Fahrgeschäfts. Es ist nicht mehr im Einsatz, dennoch wird der Name Polyp auch heute noch bei einigen Fahrgeschäften dieses Typs verwendet. Bis 1980 wurde auch ein Polyp von Bakker und Ihle gebaut. Ihle hat jedoch nur die Gondeln gebaut, dieser Polyp sieht dem Klaus-Polyp sehr ähnlich. Im Gegensatz zu diesem gibt es jedoch noch einige Versionen anzutreffen hauptsächlich in den Niederlanden.

1968 entwickelte die Schwarzkopf GmbH das erste Fahrgeschäft mit dem Namen Monster I. Im Gegensatz zur ersten Variante verfügte das Monster über vier Bewegungsrichtungen: So drehte sich der gesamte Komplex, während sich die „Arme“ exzentrisch hoben und senkten. Gleichzeitig drehten sich die Gondelkreuze und die einzelnen Gondeln um ihre eigene Achse. Von dieser Variante wurden nur zwei Exemplare gebaut. Sie waren für den mobilen Einsatz zu schwer. Das erste Exemplar wurde im schwedischen Liseberg-Park fest aufgestellt, das zweite im spanischen Vergnügungspark „Casa de Campo“.

Es folgte 1971 das Monster II: Es besaß fünf Arme, an deren Ende je vier Gondeln einzeln drehbar angebracht waren und bot damit Platz für bis zu 40 Personen. Im Gegensatz zum späteren Monster III besitzt es ein schräges Podium. Drei Schwarzkopf-Monster II sind 2010 in Deutschland noch auf der Reise, eines steht im niederländischen Freizeitpark Slagharen. Insgesamt sind fünf Exemplare gebaut worden.

Im Jahre 1979 erschien schließlich das Monster III. Das erste Exemplar ging als „Riesenkrabbe“ an die Münchner Firma Aigner. Es ist mit einem flachen Podium ausgestattet, wie beim Monster 2 drehten sich ebenfalls die Gondeln um ihre eigene Achse. Es verfügt somit ebenso wie das Monster II vier Bewegungsrichtungen. Die Anzahl der Gondeln pro Arm wurde auf fünf erhöht, somit können bis zu 50 Personen gleichzeitig an einer Fahrt teilnehmen. Gefertigt wurden eine ganze Reihe von Exemplaren, Fa. Kinzler aus Stuttgart besaß zeitweise sogar ein Doppel. Vier davon sind im Jahr 2010 in Deutschland noch auf der Reise. Einige Schwarzkopf-Monster III sind in den Benelux-Ländern unterwegs, einige wenige befinden sich in festen Freizeitparks (siehe auch: Aktive Fahrgeschäfte der Firma Schwarzkopf). Dabei wurden die verschiedenen Varianten optisch immer den aktuellen Modetrends angepasst.

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Polyp Fahrgeschäft aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

 Riesenkrabbe Aigner

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